Im Berühren sich berühren

Wenn wir etwas mit den Fingern berühren, gehen unsere Tastkörper auf Entdeckungsreise. Neugier setzt unser Fühlen in Bewegung. Diese Neugier können wir noch unterstützen, indem wir die Augen schließen und unserem Fühlen den Vorrang lassen. Neue Reize werden in uns hochsteigen, die einzuordnen und zu bewerten sind.

Was kommt da auf uns zu?

Auf der anderen Seite spüren wir uns nur an einem Anderen. Das passiert uns jeden Tag und wird uns doch so wenig bewusst.

Im Tonfeld spüren wir uns am Ton.

Wenn wir uns spüren, kommen Fragen auf.

Wie spüre ich mich?

Tut es mir gut?

Wenn nein, kann ich an dieser Situation etwas ändern?

Denn über dieses Berührtsein melden sich die unterschiedlichsten Empfindungen, Bedürfnisse und Impulse in uns, auf die es zu antworten gilt. So wird das Tonfeld von Anfang an zu einem Feld der Begegnung mit mir selbst und meiner Wirklichkeit.

Mit meinem „Dasein“ kann ich im Feld experimentieren und nachspüren, wie es für mich stimmt.

Dies wird Auswirkungen auf mein Alltagsleben haben.

Unser Ich kann sich nur an Grenzen finden.

Hegel
Im Fühlen nehmen wir uns in einer Urganzheit wahr.

Krüger